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"Bluthochdruck - Gefahr erkannt, Gefahr gebannt" Eine Information von Fa. Roche Diagnostics |
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Durch regelmäßige Kontrolle kann hoher Blutdruck rechtzeitig erkannt und Folgeschäden können vermieden werden.
Lebensnotwendiger Druck
Das Herz pumpt täglich 6.000 bis 8.000 Liter Blut durch den Körper, um die Organe und das Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen. Es arbeitet dabei wie eine Hochleistungspumpe. Es zieht sich in einem regelmäßigen Rhythmus etwa 60 bis 80 mal pro Minute zusammen und dehnt sich wieder aus. Das Zusammenziehen des Herzmuskels erzeugt den systolischen (oberen) Druck, mit dem das Blut durch die Gefäße gepresst wird. Nach dieser Anstrengung erschlafft das Herz, um sich erneut mit Blut aufzufüllen. Der Druck in den Gefäßen nimmt ab. Dieser mimimale Druck wird diastolischer (unterer) Blutdruckwert genannt. Bei der Blutdruckmessung werden beide Werte ermittelt.
Ein normaler Blutdruck liegt bei 120 mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule, das Maß für den Druck) für den oberen und bei 80 mm HG für den unteren Wert. Von Bluthochdruck spricht man bei Werten über 140/90 mm Hg. Bei Menschen mit Diabetes gelten die Normwerte 120/80 mm Hg als Grenze, oberhalb derer bereits behandelt werden sollte. Denn wer neben zu hohem Blutdruck einen Diabetes hat, ist zusätzlich gefährdet, an Herz-Kreislaufleiden zu erkranken.
Bluthochdruck: Ursachen und Folgen
Die Ursachen eines zu hohen Blutdrucks sind noch nicht eindeutig
bekannt. Zu den Risikofaktoren gehören Rauchen, Übergewicht, Stress,
Bewegungsmangel und Diabetes. Auch genetische Aspekte scheinen eine Rolle zu
spielen. Diese primäre oder essentielle Hypertonie ist mit rund 95 Prozent
die häufigste Form des Bluthochdrucks. Bei den restlichen fünf Prozent
liegt eine organische Grunderkrankung, zum Beispiel an der Niere, vor. Diese
Form des Bluthochdrucks wird sekundäre Hypertonie genannt.
Bluthochdruck hat langfristig fatale Folgen für Blutgefäße,
Nieren, Augen, Gehirn und Herzmuskel. Es drohen Schlaganfall, Herzinfarkt oder
Herzinsuffizienz (Herzschwäche).
Bluthochdruck und Diabetes
Bei Typ-1-Diabetes ist hoher Blutdruck oftmals die Folge einer diabetischen Nierenerkrankung. Bei Typ-2-Diabetes ist der Blutdruck meist schon erhöht, wenn der Diabetes diagnostiziert wird, da beide Erkrankungen einen wichtigen gemeinsamen Risikofaktor besitzen: Übergewicht. Es begünstigt das Auftreten sowohl von Diabetes als auch von Bluthochdruck. Treten dazu noch körperliche Inaktivität und erhöhte Blutfettwerte auf, spricht man vom „Metabolischen Syndrom“. Das Metabolische Syndrom erhöht das Risiko eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls zusätzlich.
Bluthochdruck erkennen und behandeln
Bluthochdruck lässt sich nur durch mehrmalige Messung sicher nachweisen. Der Blutdruck ändert sich bei jedem Menschen im Laufe des Tages und ist von zahlreichen Faktoren abhängig (Ruhe, körperliche Anstrengung, psychische Belastung). Ist der Ruheblutdruck bei drei Messungen an mindestens zwei Tagen erhöht, liegt eine Hypertonie vor.
Was kann man selbst tun?
Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten kann zur Blutdrucksenkung beitragen.
Regelmäßig kontrollieren
Eine regelmäßige Kontrolle des Blutdrucks auch zu
Hause ist wichtig. Blutdruckmessgeräte mit einer Manschette am Oberarm
oder auch Apparte für das Handgelenk gibt es in der Apotheke oder in Fachgeschäften
zu kaufen. Egal ob Manschette am Oberarm oder Messung am Handgelenk, beide Geräte
erbringen verlässliche Werte und sind, da meistens automatisch, leicht
zu bedienen.
Bei dem vollautomatischen Oberarmgerät Visomat 20/40 ist der Messvorgang
sogar verkürzt, denn es misst schon während des Aufpumpens. Zudem
erkennt es Arrhythmien und speichert 30 Messwerte. Das Handgelenksgerät
Visomat handy speichert ebenfalls bis zu 30 Messwerte und besitzt eine
einfach Einknopfbedienung.
Die Blutdruckwerte, der Puls sowie die verordneten Medikamente sollten in einem
Blutdruckpass eingetragen werden. So kann der Arzt den Behandlungserfolg beurteilen.
Wer auf seinen Blutdruck achtet, leistet einen wichtigen Beitrag zu seiner Gesundheit.
Richtig messen – so geht es
Beim Blutdruckmessen gibt es viele Fehlerquellen. Damit Sie keine falschen Werte ermitteln, müssen Sie folgende Punkte beachten:
Wichtig: Die richtige Messtechnik sollten Sie im Rahmen eines Schulungsprogramms erlernen.
Eine Information von Fa. Roche Diagnostics