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" Therapie Aktiv – Diabetes im Griff" Vortrag von Herr Prim.Dr. Klima
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Übergroßer Andrang bei der Steiermärkischen
Gebietskrankenkasse - die Verantwortlichen waren überrascht - das große
Stiegenhaus war
über drei Stockwerke voll von wartenden Diabetikern und Diabetikerinnen
- Herr Prim. Klima hielt seinen Vortrag zumindest dreimal.
Eine gelungene Veranstaltung gab es in Graz zum Start des neuen
Disease Management Programmes für Typ 2.
Zirka die Hälfte der 800 schriftlich Geladenen wollten wissen, wie sie
ihre Therapie verbessern könnten. Dieses Ereignis hilft sicher, wirklich
bessere Therapiemöglichkeiten auszuarbeiten.
Im Vortrag wurde dargelegt, dass
- die Behandlung zu spät begonnen wird,
- sie nicht gleichartig (inhomogen) ist,
- wir nicht treu daran festhalten (keine compliance)
- Doppelgleisigkeiten erfolgen
- die Übergänge zwischen Ärzten und Therapiemöglichkeiten
mangelhaft sind
- spezielle Strukturen (z.B. Fußambulanzen) überhaupt fehlen.
- Folgekrankheiten waren bei 28% bereits bei der Diagnosestellung,
bei 51% bereits nach 5 Jahren vorhanden.
- Augenarztbesuche und HbA1c-Messungen erfolgten im niedergelassenen
Bereich bei weniger als der Hälfte.
Und so sieht Herr Prim. Klima die derzeitige Situation:

Im Gegensatz dazu ist geplant
- den Patienten in den Mittelpunkt zu stellen
- eine ausreichende Grundversorgung anzubieten
- Behandlungsrichtlinien auf wissenschaftlich hohem Niveau einzuhalten
- diese Prozesse und die Strukturen, wenn nötig, weiterzuentwickeln.
Das Ziel dieser Entwicklung soll sein
- die Lebensqualität zu erhöhen und das Leben zu verlängern
- die Folgen an den großen und kleinen Gefäßen
zu verringern
- die Nebenwirkungen der Therapie, die Entgleisungen zu vermeiden
Dies sollte durch eine „signifikante Verbesserung des Wissens über Diabetes“ erfolgen.
Als Wirkung dieses Programms reduzieren sich auch die Krankenhausaufnahmeraten und erhöht sich die Lebensqualität, werden Kosten gespart durch weniger Notfälle.
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Großer Wert wird auf die Einzelheiten des Managements gelegt, welche nicht nur die Organisation, den Datenfluss und die finanzielle Überprüfung regeln sollen, sondern: - dem Patienten auch Schulung Dokumentsbögen sollten unsere Behandlung auf die richtigen Schienen stellen. |
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Und wenn wir von Gesamtbetreuungskosten für Österreichs DiabetikerInnen in Höhe von ca. 1.000 000 000.- ausgehen, dann sind die für das DMP notwendigen anfänglichen Zusatzkosten von ca. 17 000 000.- unter 2 %.
Mir besonders wichtig die Feststellung: „Schulungsarzt muss nicht DMP-Arzt sein“.
In den kommenden Monaten werden wir in vielen Bundesländern sehen, wie die Einführung beginnt. Wir ersehnen uns großen Erfolg.
Unsere Gruppe, die nun auch in die Steiermark kommt, wurde von Ella Benedek, Annegret Mraulak, Robert Riegler und Erich Wolfrum vertreten.
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Dr. Erich Wolfrum |