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" Was hilft dem Diabetiker von TCM?"
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Dass die Chinesische Medizin in manchen Dingen der Schulmedizin
voraus ist, dürfte auch bei den größten Kritikern kein Geheimnis
sein.
Die Möglichkeiten von TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) liegen laut
Dr. Wen im Besonderen bei der richtigen Lebenseinstellung.
Wenn wir heute beim Diabetiker von notwendiger Bewegung zur
Erreichung des angestrebten Therapiezieles sprechen, sagt zum Beispiel die TCM,
dass Schwimmen alle 20 Meridiane des Körpers aktiviert, also eine der gesündesten
Bewegungsarten ist.
Wer in der ADA BEK Gruppe oder bei den Diabetiker Kneippwochen
beim „DO-IN“ (Aktivierung der Meridiane) mitgemacht hat, wird die Wirkung solcher
Aktivierungen schon kennen.
Viel wird natürlich in der TCM mit Tees und natürlichen
Mitteln gearbeitet, was auch uns nicht ganz unbekannt ist, wenn wir die vielen
Kräuter unserer Heimat kennen.
Sicherlich sind verschiedene Wurzeln und Kräuter aus der
TCM Medizin stark wirksam und seit langer Zeit erprobt.
Bemerkenswert war im Verlauf des Vortrages die Aussage von Frau
Dr. Wen, dass TCM viel bewirken kann, jedoch bei grobstofflichen Erkrankungen
(Tumore, Brüche etc.) unbedingt die Schulmedizin heranzuziehen ist.
Damit hat Frau Dr. Wen sich von der weit verbreiteten Meinung
distanziert, dass man mit Kräutern und Meditation alles heilen kann, was
leider in der Vergangenheit von so manchem Apostel verkündet wurde und
beim Betroffenen eine gewisse Verunsicherung hervorgerufen hat.
Dass bei der TCM die „Augendiagnose“ einen gewissen Stellenwert
hat, ist sicherlich so manchem, der sich mit fernöstlicher Medizin schon
befasst hat, kein Geheimnis. Man kann am Mikrokosmos, dem Kopf, viele Probleme
der Körpers erkennen. Auch das wird bei der TCM praktiziert.
Ein sehr eindrucksvoller Vortrag, der noch lange Gespräche auslöste.
Herzlichen Dank für diesen Einblick in die fernöstliche Medizin
für den Diabetiker.
Gottfried Bitiste
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TCM-Ärztin WEN Shi Chun TCMeridian-Institut 1140 Wien, Otto Klopp-Gasse 8/6 0664-543 12 86 www.tcm-austria.com |