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Großer Diabetes Infotag 2007 am 10. November 07 |
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Wie im letzten Jahr war unser AdA - Infotag wieder sehr gut
besucht. Die Vorträge der namhaften Referenten und vor allem die große
Firmenausstellung sowie die Infostände fanden großes Interesse.
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Viel Spaß hatten die Kinder - und
auch die Großen - mit dem treuherzigen Löwen Lenny
von Fa. Medtronic! |
Herr Sektionschef Prof. Dr. Schlögel eröffnete unsere
Veranstaltung.
Anschließend referierte Herr Prim. Dr. Preusser über das wichtige
Thema ‚Bewegung hat Vorrang‘.
Nach der Pause berichtete uns Herr Oberrat Chmiel über
‚Hilfen vom Bundessozialamt‘.
| Im kleineren Saal ermutigte Frau Prof. Dr.
Howorka in ihrem Referat ‚FIT fürs Leben - richtig steuern durch Können‘ die zahlreichen Besucherinnen zu guten Schulungen, wie sie diese anbietet, um ihren Diabetes / Blutdruck und Blutfette selbständig und selbstverantwortlich in den Griff zu bekommen. Univ.Prof. Dr. Kinga Howorka Zentrum für Biomed. Technik & Physik, AKH, Forschungsgruppe Funktionelle Rehabilitation und Gruppenschulung-Wien e.V. Ordination: 1170 Wien, Pezzlgasse 4/2 Anmeldung & Auskunft: 01-40400/1993 (9-13h) www.diabetesFIT.org e-mail: kinga.howorka@meduniwien.ac.at |
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Nach der Pause referierte Frau Dr. Mihaljevic
über das Thema ‚ 'Normen für Dich - ein Rahmen zum Überleben'. Auch sie bietet Schulungen zum Metabolischen Syndrom und zur Gewichtsabnahme an: Ordination Dr. Karmen Mihaljevic 1010 Wien, Riemergasse tel. 0699-12 1591 63 |
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Vortrag Bewegung hat Vorrang
Therapie lernen im Spital Prim. MR Dr.R. Preusser, Vorstand der 2. Internen Abteilung im St. Josef KH Wien |
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2004 begann das Programm ‚Motivation zur Bewegung‘ im St. Josef Krankenhaus, das vor allem Typ 2-Diabetiker zur konsequenten Bewegung im täglichen Leben motivieren soll.
GRUNDPROBLEM BEWEGUNGSMANGEL
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Definition des Metabolischen Syndroms (IDF 2005): Das tödliche Quartett führt unbehandelt zu schweren
Gefäßverengungen. |
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Bei Kindern und Jugendlichen schätzt
man den Prozentsatz der Übergewichtigen auf 10 - 29 % !!!
22 Millionen Kinder in Europa sind übergewichtig! Richtiges bzw. falsches Verhalten wird bereits in der Kindheit geprägt ! |
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KERNPROBLEM BEWEGUNGSARMUT
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Schon Aristoteles erkannte:
Leben in Bewegung Es gibt 1000 Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. |
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In seinem Vortrag erklärte uns Herr OR Chmiel, welche
Möglichkeiten für DiabetikerInnen zur Verfügung stehen:
- Behindertenpass
Wer kann den Pass beantragen?
Grundsätzlich jeder der seinen ordentlichen Wohnsitz in Österreich
hat und einen Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50% erreicht, vom Alter
unabhängig - kann befristet werden.
Vorteil: Ermäßigungen z.b. bei Museen und anderen Einrichtungen.
Führerschein: Wird mir der Führerschein weggenommen / eingeschränkt
weil ich einen Bescheid/Pass habe? - nein!
Ich habe 4 Leiden mit 40%, also muss ich 160% GdB erhalten und nicht 50% bzw
nur 40%. - nein! - das Hauptleiden wird als Grundleiden herangezogen und mit
Stufen zu je10% im Zusammenwirken aller Leiden bis max. 100% erhöht.
- Behinderteneinstellungsgesetz
Will man als ‚geschützter Behinderter‘ gelten, muss man dies beim Arzt
des Bundessozialamts beantragen bei
- GdB von mindestens 50% (bis100%)
- ab dem 15 Lebensjahr (wenn Lehre)
- bis maximal 65. Lebensjahr
- auch für Hausfrauen/Hausmänner
- auch für arbeitslose/NH - Bezieherinnen
Vorteile:
- Kündigungsschutz (bei neuen DV erst ab Beginn 7. Monat)
- Zusatzurlaub (abhängig vom KV)
- Steuerliche Vorteile (ab 25%)
-DG zahlt weniger LNK
Nachteile:
in der Regel lebenslang (außer es bessert sich das Leiden)
Bei Arbeitssuche problematisch. Achtung bei Neufestsetzungsanträgen!
Oberrat Dieter CHMIEL
tel: 059988/2238DW,
email: dieter.chmiel@ basb.gv.at