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" Loslassen können" am 20.Oktober 2007 bei der ADA - Eltern- / Kindergruppe Wien |
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In kleiner, aber feiner Runde besprach Frau Dr. Prchla, die seit 20 Jahren Kinder und Jugendliche mit Diabetes betreut und viele ins Erwachsenenalter begleitet hat, das umfassende und weitreichende Thema ‚Loslassen können‘, das alle Eltern betrifft.
Dies ist ein Prozess von Geburt an, der bei Diabetes besondere Aktualität gewinnt. Ab der Manifestation dauert es etwa ein Jahr, bis in der Familie wiederhalbwegs Normalität eintritt. Der Balanceakt zwischen Laissez faire und Überfürsorglichkeit ist schwierig, von Kind und Familie und dem sozialen Umfeld verschieden.
Mit einer guten Schulung kann aus der Überforderung eine
Herausforderung gewonnen werden.
Kinder leben im Hier und Jetzt und haben noch keine Zukunftsängste.
Mädchen im Volksschulalter sind am wenigsten von Diabetes
belastet, anders die Buben, die viel mehr mit ihrem Schicksal hadern und sich
oft für
ihren Diabetes schämen...
Schwierig ist die Betreuung von Jugendlichen - für Eltern
und Ärzte...
‚Sperrt man den Diabetes in einen anderen Raum‘ - wäre die Beziehungdann
anders?
Diabetes ist oft Austragungsort für andere Probleme und stellt nicht die
eigentliche Krise dar. Eine Insulinpumpe kann Motivation für eine bessere
Einstellung sein.
Kleinkinder profitieren von einer Insulinpumpe vor allem wegen der weniger häufigen Injektionen.
- Bei MA 10 erhält man Merkzettel für Kindergärten.
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Geplante Ferienwoche von
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Herzlichen Dank für den interessanten und verständnisvollen
Vortrag sowie die Diskussion vieler persönlicher Fragen!
Karin Reischl
Text: Dr. Helga Grillmayr