DIABETES FORUM AUSTRIAAm 3. Mai 2000 überreichten wir dem Nationalrat eine Petition mit ca 10.000 Unterschriften!
Informationen über unsere Aktion:
Was ist damit geschehen?
Sie wurden einem Petitionsausschuß zugeführt - und schubladisiert!!!
So geht man in Österreich mit dem berechtigten Anliegen von ca 400.000 manifestierten Diabetikern um.
Da sich der Nationalrat schon wieder auflöst, wird diese Petition nie behandelt werden!
DIABETES FORUM AUSTRIA
Interessengemeinschaft autonomer Diabetiker-Selbsthilfegruppen
Ziel und Zweck unserer unbürokratisch tätigen Interessengemeinschaft:
ENDLICH! Am 3. Mai 2000 konnten wir - Elisabeth Ortner, Präsidentin des Dachverbands der Oberoesterr. Diabetikervereinigung, Dr. Helga Grillmayr und Traude Kappler von ADA und Peter P. Hopfinger als Pressesprecher des DIABETES FORUM AUSTRIA im Parlament dem Nationalratspräsidenten Dr. Heinz Fischer unsere fast 10 000 Unterschriften uebergeben. Herr Univ.Prof. Prim. Dr. Guntram Schernthaner unterstuetzt unsere Buergerinitiative als Präsident der OEDG (Aerztliche Diabetes Gesellschaft). Damit haben wir nach unserer Resolution im Jahre 98 den nächsten wichtigen Schritt gesetzt, um endlich die Umsetzung der theoretisch gesicherten Behandlungsempfehlungen in die Praxis der täglichen Diabetikerbetreuung voranzutreiben (Wortlaut unserer Petition siehe unten).
PARLAMENTSKORRESPONDENZ/08/03.05.2000/Nr. 232
VERTRETER VON 400.000 DIABETIKERN BEI NATIONALRATSPRÄSIDENT FISCHER
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Bürgerinitiative fordert bessere Betreuung Zuckerkranker
Wien (PK) - Diabetes gehört weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. In Österreich beträgt die Zahl der zuckerkranken Menschen rund 400.000, wobei eine Dunkelziffer von circa 100.000 angenommen wird. Da Diabetes schwer wiegende Folgekrankheiten nach sich zieht, vor allem Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen, kommt der Früherkennung eine große Bedeutung zu. Aus diesem Grund überreichte heute Dr. Helga GRILLMAYR namens des DIABETES FORUM AUSTRIA Nationalratspräsident Dr. Heinz FISCHER eine von 10.000 Menschen, darunter vielen Prominenten wie dem Wiener Gesundheitsstadtrat Dr. Sepp Rieder und ORF-Moderatorin Barbara Stöckl, unterzeichnete Bürgerinitiative zur Umsetzung der Diabetes-Deklaration von St. Vincent.
Die fünf Hauptpunkte der Initiative lauten: Bundesweite Screening-Aktion zur Früherkennung, Aufklärungskampagne über Symptome und Folgeschäden, flächendeckende, ausreichende Betreuung der Erkrankten, Planstellen für Schulungspersonal in den Spitälern, keine Diskriminierung von DiabetikerInnen und Unterstützung von Projekten und Initiativen.
Im Gespräch mit dem Nationalratspräsidenten machte der Präsident der Österreichischen Diabetesgesellschaft, Primarius Dr. Guntram SCHERNTHANER auch auf die enormen Folgekosten der Diabetes von rund 50 Mrd. S pro Jahr, aufmerksam und fügte hinzu an, dass ein großer Teil dieser Kosten durch die Nichtbehandlung der Krankheit entsteht und vermieden werden könnte.
Nationalratspräsident Dr. Heinz FISCHER bezeichnete das Anliegen
der Bürgerinitiative, Bevölkerung und Parlamentarier für
das Problem Diabetes zu sensibilisieren, als legitim. Da zu den Abgeordneten
auch eine Reihe von Ärzten zählt, zeigte sich Dr. Fischer überzeugt,
das diese Initiative im Parlament jedenfalls eine sachgerechte Prüfung
erwarten könne. (Schluss)
In Österreich leben rund 400.000 Menschen, die an Diabetes erkrankt
sind.
Etwa 20 Prozent davon sind insulinbedürftige DiabetikerInnen,
der Großteil leidet an Erwachsenen-Diabetes (Typ 2).
Jeden dritten Tag wird ein Kind mit DIABETES diagnostiziert.
Die Anzahl der noch nicht diagnostizierten Betroffenen liegt schätzungsweise
noch einmal so hoch.
Den Prognosen der World Health Organisation (WHO) zufolge wird sich
weltweit die Zahl der Diabetiker von derzeit etwa
135 Millionen auf rund 300 Millionen in den nächsten zehn Jahren
mehr als verdoppeln.
Bereits im Jahr 1989 hat sich die Republik Österreich mit der
Unterzeichnung der Deklaration von St. Vincent verpflichtet,
durch geeignete Maßnahmen folgende Ziele innerhalb von fünf
Jahren zu erreichen:
Bürgerinitiative betreffend
Verbesserung der Diabetiker-Betreuung in Österreich
GESETZLICHER AUFTRAG
zur Umsetzung der Deklaration von St. Vincent (Diabetes)
Seitens der Einbringer wird das Vorliegen einer Bundeskompetenz in folgender Hinsicht angenommen:
Bundesministerium für Arbeit, Gesundheit
& Soziales stimmte 1989 Deklaration von St. Vincent zu
Bundesministerium für Wissenschaft & Forschung - Forschungsbudget
Bundesministerium für Finanzen - Finanzierung
Anliegen:
Der Nationalrat wird ersucht,
sich mit folgenden Forderungen des DIABETES FORUM AUSTRIA, der Interessensgemeinschaft autonomer
Diabetiker-Selbsthilfegruppen in Österreich, auseinander zu setzen und die für die Umsetzung notwendigen
gesetzlichen Grundlagen zu schaffen:
· für (noch nicht erkannte) DIABETES-gefährdete Mitmenschen:
BUNDESWEITE SCREENING-AKTION zur Früherkennung und Vermeidung von Folgeschäden
AUFKLÄRUNGSKAMPAGNE über Symptome und Folgeschäden
· für Mitmenschen, die bereits mit DIABETES diagnostiziert sind:
FLÄCHENDECKENDE, AUSREICHENDE BETREUUNG DER BETROFFENEN im Rahmen
des von Prof. Dr. Karl Irsigler, Präsident der ÖDG, entwickelten Betreuungsmodells
· PLANSTELLEN für
SCHULUNGSPERSONAL in den KRANKENHÄUSERN für Schulung und Betreuung
· KEINE DISKRIMINIERUNG
VON DIABETIKER/INNEN
Weder am Arbeitsplatz noch in der Schule oder im Kindergarten noch
von Behörden sollen Menschen mit DIABETES benachteiligt werden.
· für DIABETES-Selbsthilfegruppen
und Vereine
UNTERSTÜTZUNG VON PROJEKTEN UND INITIATIVEN, die der Hilfe zur
Selbsthilfe dienen
Für das DIABETES FORUM AUSTRIA die Erstunterzeichner:
Die Präsidentin der AKTIVEN DIABETIKER AUSTRIA
Dr. Helga Grillmayr Tel. +43-1-7130408 od. email grill@via.at
Der PRESSESPRECHER
Peter P. Hopfinger Tel.: +43-1-4705386 od. email
office@diabetes-austria.com
RESOLUTION
anläßlich des WELT-DIABETES-TAGES
am 14. November 1998
In Österreich leben rund 400.000 Menschen, die an Diabetes erkrankt
sind. Etwa 20 Prozent davon sind insulinbedürftige DiabetikerInnen,
der Großteil leidet an Erwachsenen-Diabetes (Typ 2). Jeden dritten
Tag wird ein Kind mit DIABETES diagnostiziert. Die Anzahl der noch nicht
diagnostizierten Betroffenen liegt schätzungsweise noch einmal so
hoch.Den Prognosen der World Health Organisation (WHO) zufolge wird sich
weltweit die Zahl der Diabetiker von derzeit etwa 135 Millionen auf rund
300 Millionen in den nächsten zehn Jahren mehr als verdoppeln.
Bereits im Jahr 1989 hat sich die Republik Österreich mit der
Unterzeichnung der Deklaration von St. Vincent verpflichtet, durch geeignete
Maßnahmen folgende Ziele innerhalb von fünf Jahren zu erreichen:
Überreicht
im Parlament an Nationalratspräsidenten
Aktive Diabetiker Austria, Wien & NÖ
Mittersteig 4/21
Wien 1050
E-Mail: erichdtto@aon.at
Obmann:
Dr.Erich Wolfrum
Tel. & Fax: 01-5876894
Dachverband der Oberösterreichischen
Diabetikervereinigungen
Dobretsbergerweg 3
4030 Linz
E-Mail: office@diabetiker-linz.at
Präsident:
Gerhard Reisinger
Tel.: 0664/602805365
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Bad Goisern
Dr. Löckerstraße 624
4822 Bad Goisern
Obfrau:
Elisabeth Moser
Tel.: 0664/7860711
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Braunau
Oberach 6
4950 Altheim
E-Mail: elisabeth.ortner@utanet.at
Obfrau:
Elisabeth Ortner
Tel.: 07723/43653
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Gmunden
Eck 34
4810 Gmunden
Obmann:
Peter Engl
Tel.: 07612/76164
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Leonding
Raingrubgasse 11
4060 Leonding
E-Mail: renate.heinzl@bbfi-bbrz.at
Obfrau:
Renate Heinzl
Tel.: 0732/675217
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Linz
Dobretsbergerweg 3
4030 Linz
E-Mail: office@diabetiker-linz.at
Homepage: www.diabetiker-linz.at
Obmann:
Gerhard Reisinger
Tel.: 0664/602805365
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Ried
Hohenzellerstraße 27
4910 Ried
Obfrau:
Christine Renetzeder
Tel.: 07752/71911
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Steyr
Saaßstraße 6
4421 Aschach a. d. Steyr
E-Mail: BRU.HMDC@a-Topmail.at
Obmann:
Johann Brunnmair
Tel.: 07259/4373
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Vöcklabruck
Wildgansstraße 20
4840 Vöcklabruck
Obfrau:
Josefine Prorok
Tel.: 07672/75527
OÖ. Diabetikervereinigung
Selbsthilfegruppe Wels
Gärtnerstraße 71
4600 Wels
Obfrau:
Stefanie Richtsteiger
Tel.: 07242/54694
Österreichische Interessengemeinschaft
für Diabetiker - Burgenland
Josef Zöchmeister 7041 Wulkaprodersdorf
Obere Hauptstr. 1 02687-6 819 Fax 02687-62554190
Selbsthilfegruppe für Diabetiker - Südburgenland
Ing. Wilhelm Scherzer
7471 Rechnitz, Günserstraße 12 03363-77605
Fax 03363-77605-20
bbz-geschaeftsleitung@aon.at
Selbsthilfeverein Diabetiker Tirol
Ing.Luis Riedmann 6322 Kirchbichl
Bichlwang 23 05332-8 220 Fax 05332-88229
Steirische Diabeteshilfe für Kinder und Jugendliche
Gert M.Hofmann 8010 Graz Schmiedg. 36 0316-832434
Verein für Diabetiker der Universitätskinderklinik Graz
Alois Wagner 8052 Graz Fontanestraße 12 0316-578008
Verbindungsstelle:
Dr.Erich Wolfrum 1050 Wien Mittersteig 4/21 01-5876894 Fax 01-587689
erichdtto@aon.at
Pressestelle:
Peter P.Hopfinger 1180 Wien Vinzenzg. 13/12 01-4705386 Fax 01-4705386-19
office@diabetes-austria.com
Diabetes Austria
Medien: "Diabetes Aktuell"
Carl Aschenbrenner - Rieger 1070 Wien Neustiftg. 96 01-5231713 Fax 01-5231713-4
und 0663/818774