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FIT mit Lantus Ein Erfahrungsbericht von Paul Perneczky, einem Triathleten mit Typ 1 Diabetes, und seiner betreuenden Ärztin, Prof. Dr. Kinga Howorka. |
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Frau Prof. Dr. Kinga Howorka
Klinische Tätigkeit: Ordination: 1090 Wien, Rummelhardtgasse 3
Lehrveranstaltungen, Kurse: Institut für Biomedizinische Technik, Inst. f. Sozialmedizin Sekretariat: Frau Susanne Reischl: Tel. 01 / 40 400 / 1993 (9.00 -13.00 Uhr) Biographie: Univ. Prof. am Wiener AKH / Medizinische Universität, Wien, Sekundärprävention und strukturierte Schulungen: Diabetes, FIT, Bluthochdruck, Übergewicht und Hyperlipidämie, Typ 2 Diabetes (Metabolisches Syndrom)
Bücher:
Erfinderin der funktionellen Insulintherapie, FIT.
FIT
erlaubt zu essen wie man will, indem der Patient lernt separat zu spritzen für Blutzucker-Korrekturen, Essen und Basis. Durch eine FIT-Schulung können nahezu normale Blutzucker-Werte erreicht und somit Spätschäden vermieden werden, wie dies auch bei flexibler Lebensführung bei Gesunden der Fall ist. Innerhalb dieser Schulung wird nicht nur Theorie vermittelt, jeder Patient erprobt praktisch seine eigenen Insulinalgorithmen um sie in Zukunft neu festlegen zu können. Wenn Sie innerhalb der FIT-Schulung gelernt haben, Ihren Tages-Insulinbedarf unter flexibler Therapie zu ermitteln (tägliche Bilanzführung mit FIT-Protokollen) können Sie auch unter Berücksichtigung der Nüchternwerte und der Blutzuckerstabilität die Dosis für Ihr Basalinsulin errechnen.
Lantus
Lantus eignet sich für viele Patienten besonders, weil es ziemlich lange und flach wirkt. Ich habe deshalb dem Paul Lantus empfohlen, weil er sehr unregelmäßig lebt. In der FIT-Schulung hat er gelernt die Insulintherapie seinem Leben (unregelmäßiges Essen, Sport, etc.) anzupassen. Lantus wirkt konstant und ziemlich lange, beinahe 1 Tag lang. Bei der Mehrheit der Patienten deckt Lantus 1 x täglich den Basalbedarf ab. Die Basalrate mit Lantus errechnet sich so, wie man eben unter FIT die Basis aufteilt, ca. 40 % (auf keinen Fall mehr als 50 %) des gesamten Insulinbedarfs für die Basis verwenden. Auch für Typ 2 Diabetiker ist Insulin Glargine (Lantus) sehr gut geeignet. Es kann auch mit Tabletten (Metformin) kombiniert werden.
Bei meinen Patienten in der großen multizentrischen, randomisierten Studie (die unterschiedliche Injektionszeitpunkte: morgens, vor dem Abendessen oder spät vor dem Schlafengehen verglich) für Typ 1 Diabetiker kam heraus, dass die besten Nüchternwerte mit 1x täglich Lantus vor dem Abendessen erreicht werden. Bei Problemen mit nächtlichen Unterzuckerungen – bei 1 x täglich Lantus – ist die morgendliche Injektion zu bevorzugen. Wo Sie das alles lernen können? Lernen kann man das alles, so wie Paul, in den zahlreichen Kursen. Großes Angebot, Infos bei Fr. Reischl (siehe oben).
Paul
Hallo, mein Name ist
Paul Perneczky und ich wurde vor 26 Jahren im Sternzeichen des Fisches geboren. Die ersten 12 Jahre meines Lebens verbrachte ich in Wien, ehe es mich aufgrund familiärer Veränderungen in die Weite Welt verschlug. Nach (erfolgreich) überstandener Schulkarriere entschloß ich mich kurzer Hand nach Österreich zurückzukehren um mich dem Studium (erst Bio dann Med.) zu widmen. Leider ohne Abschluß, da mich das Berufsleben schnell in seinen Bann zog. Es begann mit Promotiontätigkeit für hp und inzwischen verdiene ich meine Brötchen als "head of creativity and project management" bei Workart (www.workart.at), einer Agentur für Werbung, Promotion, technische Dienstleistungen und mehr, die 3 Freunde und ich gemeinsam ins Leben gerufen haben. Der Erfolg gibt uns recht.Meine Liebe gilt dem Ausdauersport, besonders Triathlon, dem ich den Grossteil meiner Freizeit widme. Übrigens, seit meinem 6. Lebensjahr bin ich Typ 1 Diabetiker.


Lantus bringt für mich persönlich folgende Vorteile: