Logo der Aktiven Diabetiker Austria

Mittersteig 4/21, A 1050 Wien
Telefon & Fax: 01/587 68 94


Artikelanfang:

Wie gut sind Sie, Herr/Frau Doktor, über Diabetes informiert ?

Fragen, welche unser Obmann Dr. Erich Wolfrum bei seinem Vortrag am 6. September 2010 in St. Pölten zur Diskussion stellen wird.

GebKK zahlen relativ viel für gute Diabetes-Behandlung … nehmen Sie an dem Programm teil ?

Therapie aktiv … www/therapie-aktiv.at > wir über uns > Ansprechpartner in den Bundesländern > Liste im Land
In Ihrer Umgebung nehmen z.B. daran teil…..

… zum Internisten oder Wahlarzt?

in Wien
Fragebogen an alle im Computer aufscheinenden Patienten gute Honorierung für ärztliche Mühe

Feststellung im Hauptverband Gen.Dir Probst + Dr. Klima:

jeder Arzt verdient so viel – muss Diabetes behandeln, ob selbstgestrickt oder mit Unterstützung der GebKK, ist seine Entscheidung

Sind Sie mit meiner Diabetes-Einstellung zufrieden ?
Diese nachweisen:

  • HbA1c
  • 4 Tage 30 Messungen

Was können Sie mir zur Verbesserung raten ?
Was kann Arzt denn dann sagen, wenn unzufrieden

– Anweisungen beachten
  • bezüglich richtiger Ernährung
  • bezüglich korrekter Medikamenteinnahme
  • bezüglich Bewegung / Muskelaufbautraining
     d.h. Verantwortung alleine beim Patienten, für diesen aber nicht zufriedenstellend
– Therapie umstellen
  • ein neues / noch ein zusätzliches Medikament
  • andere Varianten vom gleichen Medikament
  • andere Mengen, andere Zeiten
     d.h. Verantwortung beim Arzt
– Erforschen, ob Therapie für Patienten geeignet
  • wenn Torten unvermeidlich, ist Disziplin ungeeignet
  • bei täglicher Postsitzung im Betrieb von 9-1o h ist eine Insulinspritze zu dieser Zeit oder ein Essen zur Hypovermeidung zu dieser Zeit falsch, nicht machbar
  • beweglicher, geistig klarer Patient kann 6x täglich Insulin spritzen, Patient, bei dem besuchende Krankenschwester zwei mal täglich kommt, muss 2 x eine Kombination erhalten
– Anreize geben:

Insulin für Torte, wenn 2x wöchentlich Fitnesscenter
 d.h. Verantwortung Arzt / Patient teilen

– Erklären, was geschehen kann, wenn Zustand nicht besser wird
  • Lebensjahre weniger
  • körperlicher Zustand immer schlechter
  • zusätzliche Leiden (Herz bis Augen, Füße) kommen
– besser positiv denken, Verbesserungen zeigen
  • du bist wieder beweglich
  • du bist besser im Bett
  • du vermeidest Gewichtszunahme
  • du hast viel weniger Hyos
     d.h. Arzt und Patient versuchen, gemeinsam und gut informiert das Problem zu meistern

Einzelheiten: Therapie ohne Fremd-Insulin
Patienten nach erster Diagnose:

  • was habe ich eigentlich ?
  • geht das wieder weg ?
     nein, du musst damit leben

  • ist es erblich ?
     eigentlich ja, beste Einstellung vermittelt sich an die Enkel
  • ist es gefährlich oder kann ich es vergessen ?
     äusserst gefährlich, eigentlich sterben wir alle daran
     die Frage, ob mit 100 oder mit 65 Jahren

Wie hilft Bewegung ?

  • alle sagen, sie ist 50 % von jeder Therapie
  • warum ?
  • was soll ich machen ?

 Glykogenspeicher anlegen – was ist das ?

  • Aufbau- oder Ausdauertraining ?
  • alleine oder mit Gruppe / Familie ?

Medikamente:

  • was bewirken sie ?
  • verbessern, erleichtern sie nur den täglichen Kreislauf ?
  • stellen sie dem Körper mehr Insulin zur Verfügung
  • dauernd, so dass ich dauernd essen muss ?
  • nur wenn Essen abzubauen ist ?

  • greifen sie in die vielen Strukturen unseres Kreislaufes irgendwie ein, mit anfangs besten Ergebnissen ?
  • kennt mein Arzt die Nebenwirkungen ?
  • gibt es schon Todesfalluntersuchungen oder ist das Medikament noch zu neu am Markt ?
  • passt dieses Medikament zu mir, zu meinen anderen Medikamenten, zu meinem Lebensablauf ?

Wann soll bei mir Fremdinsulin-Einsatz beginnen ?
Ärzte mit guten Erfahrungen und Erfolgen beim Insulineinsatz raten meist zu möglichst frühzeitigem Beginn

  • kann ich durch frühen Fremdinsulineinsatz meine Bauchspeicheldrüse längerfristig schonen ?
  • Insulin zusätzlich zu anderen Medikamenten
  • ist dies nur kurzzeitig, über wenige Jahre erfolgreich ?
  • muss ich die Essensdisziplin weiterhin so streng beachten ?
  • Insulin alleine, gemischt
  • ist die zweimalige Insulingabe nur für alte Patienten mit Versorgung durch besuchende Krankenschwestern oder ist sie auch für mich geeignet ?
  • wie reagiere ich, wenn ich durch z.B. gebrochene Bein viel weniger Bewegung mache als normal ?
  • wie reagiere ich bei Fieber, Schock, etc. ?

– Insulin Basis und Bolus getrennt, mehrmals täglich gespritzt
  • wo lerne ich die richtigen Zeitpunkte, die richtige Menge Insulin zum Abdecken von Basis, Essen, Korrektur ?
  • ist so eine Insulintherapie auch für mich gut, obwohl ich laut Papier ein Typ 2-Patient bin ?

Was mache ich gegen meinen dauernden Hunger, ich werde zu dick ?

  • stimmt es, das Insulin, welches dem Körper ständig angeboten wird, egal, ob Pille oder Basis-Insulin (auch als Teil von Mischinsulin), mich mästet, mich hungrig macht ?
  • kann ich durch Therapieumstellung auf Therapie mit Medikamenten, die keinen Insulindruck erzeugen, bzw. durch Reduktion der Insulinbasis das Hungergefühl loswerden, sogar abnehmen ?

Blutzuckermessen – wozu, wie oft

  • halten Sie sich an die Vorgaben der Krankenkassen, die den Meßstreifchenverbrauch einschränken, oder verlangen Sie für mich mehr Meßmöglichkeiten ?
  • stimmen Sie der SH-Gruppe zu, welche in der Lernphase für dem „neuen“ Patienten viel mehr Möglichkeiten verlangt, seine Reaktionen durch Messungen zu kontrollieren ?
  • genügt es, wenn ich Meßergebnisse in ein Tagebuch schreibe, oder muss ich auf jede Messung entsprechend reagieren (z.B. bei 150 vor dem Frühstück -> weniger oder gar nichts essen) ?
  • wenn ich keine Möglichkeiten zum Reagieren habe, weil Pille oder Mischinsulin nicht variiert werden kann – wozu soll ich dann überhaupt messen ? Genügt der HbA1c bei Ihnen ?

Was ist das Ziel der Therapie ?
Die Standardantwort wird sein: durch möglichst gute Einstellung ein normales Leben ohne aktuelle, also gerade wirksame Beeinträchtigungen und ohne Gefahren für die Zukunft.

  • Was ist bei mir eine gute Einstellung ?
  • Erreiche ich dies sofort oder durch mehrere Jahre (kleine Löcher in dicke Bretter bohren) ?
  • Gilt dies nur für den Zucker, oder für alle anderen begleitenden Umstände auch ? Ich denke an Gewicht, Fitness, Blutdruck, Fettwerte, etc.

Empfehlen Sie Ihren Patienten, zu unserer SH-Gruppe zu gehen ?




zurück zur Übersicht


ARTIKEL EMPFEHLEN | ARTIKEL DRUCKEN | Letztes Update: 24.01.2011 - 17:04 Uhr

Quelle: www.aktive-diabetiker.at © ADA - Aktive Diabetiker Austria - Mittersteig 4/21, A 1050 Wien